F i l m g a l e r i e
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Menschen am Sonntag
Deutschland   1930    76 min        
 

 
Standort  Klassiker - Stummfilm
  
Genre  Klassiker   Experimentalfilm   Liebesfilm   Dokumentation
Stichwort  zeithistorisch   Berlin   Großstadt   Weimarer Republik
Sprachen  ohne Sprache   
Untertitel  Deutsch   Niederländisch   
  
Regie Edgar G. Ulmer   Robert Siodmak  
Drehbuch Billy Wilder   Curt Siodmak   Robert Siodmak  
Hauptrolle Brigitte Borchert   Christl Ehlers   Erwin Splettstößer   Wolfgang von Waltershausen  
Nebenrolle Kurt Gerron   Valeska Gert   Annie Schreyer  
Kamera Eugen Schüfftan  
Musik Otto Stenzeel  
Produzent Edgar G. Ulmer   Moritz Seeler  
Mitarbeit Fred Zinnemann  

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Chronik eines Sonntags im Berlin der späten Weimarer Republik. Stilbildender, semidokumentarischer Stummfilm-Klassiker, praktisch ohne Budget gedreht von einer Gruppe junger Filmemacher, die wenig später sämtlich in die USA emigrierten und dort Karriere machten: Curt und Robert Siodmak, Fred Zinnemann, Edgar G. Ulmer, Eugen Schüfftan und Billy Wilder. Die Montage inszeniert die Stadt als unendliche Bewegung. Aber anders als in Walter Ruttmanns "Berlin: Die Sinfonie der Großstadt" von 1927 zwingt der Film diese Dynamik nicht in abstrakte Muster, deutet die Stadt nicht als gigantische Maschine, sondern kontrastiert die Bewegungsströme mit den individuellen Körpern, die eine phantastisch bewegliche Kamera mit nie erlahmender Neugier zeigt. Die Unmittelbarkeit der Aufnahmen, die Lebendigkeit und Poesie der Erzählung sind auch heute noch atemberaubend.