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Das grüne Gold
(Dead Donkeys Fear No Hyenas)
Deutschland   Schweden   Finnland   2017    80 min      

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Standort  Doku - Politik & Zeitgeschichte
  
Genre  Dokumentation
Stichwort  Globalisierungskritik   Umweltschutz   Kapitalismuskritik   Afrika
Sprachen  Deutsch   
Untertitel  Deutsch   
  
Regie Joakim Demmer  
Kamera Ute Freund  
Musik Matthias Trippner  
Produzent Margarete Jangard  
 

Ackerland - das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert - die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt und sich damit selbst in Gefahr bringt.

"Zwei Jahre nach Kurt Langbeins „Landraub“ kommt mit 'Das grüne Gold' ein weiterer Dokumentarfilm zum Thema Landgrabbing, der den global bedeutsamen Stoff überzeugend und konzentriert als Reportage aus einem einzigen nur scheinbar entlegenen Ort im äthiopischen Westen entwickelt." (epd-film)