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Ana, mon amour
(Ana mon amour)
Frankreich   Deutschland   Rumänien   2017    130 min      

__—Justin Long —__
 
Standort  Liebesfilm - Besondere
  
Genre  Drama   Liebesfilm
Stichwort  Ehe   Episodenfilm
Awards  Berlinale: Silberner Bär - Herausragende künstlerische Leistung für Dana Bunescu
Sprachen  Rumänisch   
Untertitel  Deutsch   Englisch   
  
Regie Calin Peter Netzer  
Drehbuch Calin Peter Netzer   Iulia Lumânare   Cezar Paul-Badescu  
Hauptrolle Diana Cavallioti   Mircea Postelnicu  
Nebenrolle Adrian Titieni   Vasile Muraru   Carmen Tanase  
Kamera Andrei Butica  
Produzent Calin Peter Netzer  
Schnitt Dana Bunescu  
 

Toma lernt Ana an einer rumänischen Uni kennen, beide studieren Literatur und werden ein Paar. Ana ist leicht neurotisch und leidet unter Panikattacken. Toma folgt ihr in jedes der dunklen Löcher, in die sie fällt, er stellt sich gegen seine Eltern, als diese sie ablehnen, nimmt die Rolle des jungen Vaters an und heiratet Ana. Er wird ihr Babysitter, ihr Fahrer, ihr Ein und Alles. Es scheint, als hätte Toma in ihrer Beziehung alles im Griff, doch tatsächlich kreist er nur um eine Frau, die er nicht begreifen kann – und um sie zu retten, geht er an die Grenzen des für ihn Erträglichen. Als Ana ihre Ängste überwindet und mit der Außenwelt zurechtzukommen lernt, bleibt Toma allein zurück. Er versucht, die Puzzleteile zusammenzufügen und zu verstehen, welcher Wirbelsturm ihn hier abgesetzt hat.

"Das Psycho- und Ehedrama steht in der Tradition des Ingmar- Bergman-Klassikers "Szenen einer Ehe". Gut zwei Stunden lang verwebt der Filmemacher Momentaufnahmen einer Beziehung miteinander, die sich in der Rückschau durch ihre Krisen definiert. […] Dieser Rohstoff einer klassischen psychologischen Fallstudie gestaltet sich in Netzers non-linearer Erzählung zu einem faszinierenden Prisma von immensem Reichtum."(Frankfurter Rundschau)