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Cahier africain
Deutschland   Schweiz   2016    113 min        
 

__—jazz —__
 
Standort  Doku - Politik & Zeitgeschichte
  
Genre  Dokumentation   World Cinema
Stichwort  Kongo   Afrika   FBW-Prädikat: Besonders wertvoll
Awards  dt. Filmpreis: Bester Dokumentarfilm für Heidi Specogna
DOK Leipzig: Silberne Taube für Heidi Specogna
Sprachen  Mehrsprachig   
Untertitel  Deutsch   
  
Regie Heidi Specogna  
Drehbuch Heidi Specogna  
Kamera Johann Feindt  
Musik Peter Scherer  
Produzent Stefan Tolz   Peter Spoerri   Heidi Specogna  
 

Auf den karierten Seiten eines unscheinbaren Schulhefts stehen die Zeugenaussagen von 300 Frauen und Mädchen. Sie offenbaren in dem "Cahier africain", was ihnen 2002 im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan wurde; das Heft ist ihr selbst gefertigtes Beweisstück, um die an ihnen verübten Verbrechen zur Anklage zu bringen. Das Heft gelangte schließlich an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag - in der Hoffnung, ein entscheidendes Beweismittel im Prozess gegen den kongolesischen Truppenführer Jean-Pierre Bemba zu liefern. Er ist der erste Angeklagte, der sich dort wegen Anordnung von Vergewaltigungen als Kriegsstrategie verantworten muss.

Über sieben Jahre hinweg begleitete die Schweizer Regisseurin Heidi Specogna die Protagonistinnen ihres Films, die weiterhin mit den Spätfolgen der Gewalt kämpfen. "Cahier Africain" wurde mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis, mit der Silbernen Taube bei der DOK Leipzig und mit dem Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.