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Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verpäte...
Deutschland   2016    89 min        
 

__—Oliver Stokowski —__
 
Standort  Literatur - Dokus
  
Genre  Biographie   Dokumentation   Literatur
Stichwort  Schriftsteller   Wald
Sprachen  Deutsch   
Untertitel  Deutsch   Englisch   
  
Regie Corinna Belz  
Drehbuch Corinna Belz  
Kamera Axel Schneppat   Piotr Rosolowski   Nina Wesemann  
Produzent Thomas Kufus  
Auftritt Nastassja Kinski   Curt Bois   Peter Handke   Amina Handke   Sophie Semin  
 

Viele seiner Buchtitel wurden zu Losungen mehrerer Generationen von Lesern: „Publikumsbeschimpfung“, „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“, „Wunschloses Unglück“uvm. In den Sechzigern zeigte Peter Handke als einer der ersten, wie das geht: der Schriftsteller als angry young man und Popstar des Literaturbetriebs, kompromisslos in seiner Sprache und der Vielfalt seines Schreibens, Prosa, Theater, Drehbücher, Gedichte, Essays, Übersetzungen. Kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen, und immer nahm er seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen, schwingenden Sätze. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Peter Handke in seinem Haus in einer Pariser Vorstadt, ein stiller, gastlicher, von Leben und Schreiben, Sprachlichem und Nicht-Sprachlichem aufgeladener Ort – „eine Rettung“, wie Handke einmal sagt. Hier beginnt der Film von Corinna Belz, von hier aus bricht er auf zu seinen mal hoch konzentrierten, mal fast beiläufigen, immer aufmerksamen Erkundungen und Begegnungen, hierher kehren wir ein ums andere Mal zurück.