F i l m g a l e r i e
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Soy Nero
Frankreich   Mexiko   Deutschland   2016    113 min        
 

__—Oliver Stokowski —__
 
Standort  World Cinema
  
Genre  Drama
Stichwort  Migration / Integration
Sprachen  Deutsch   Englisch   
Untertitel  Deutsch   
  
Regie Rafi Pitts  
Drehbuch Rafi Pitts   Razvan Radulescu  
Hauptrolle Michael Harney   Johnny Ortiz  
Nebenrolle Rory Cochrane   Khleo Thomas   Aml Ameen  
Kamera Christos Karamanis  
Musik Rhys Chatham  
Produzent Thanassis Karathanos   Rita Dagher   Martin Hampel  
 

Der 19-jährige Nero ist Amerikaner, Mexikaner, wenn man es ganz genau nimmt. Aufgewachsen ist er in Los Angeles, irgendwann musste er wieder gehen. Doch Nero hat sich sein Zuhause selbst ausgesucht und dorthin will er wieder zurück. Es gelingt ihm, sich an den Grenzkontrollen vorbei, durchzuschlagen bis nach Los Angeles. Hier lebt sein Bruder in einer fürstlichen Villa in Beverly Hills, in einem prachtvollen Möglichkeitsraum, der eindrücklich vermittelt, was es bedeuten kann, echter U.S. Bürger zu sein. Doch wie begrenzt auch dieser Raum ist, wird Nero schneller klar als ihm lieb ist. Nur noch eine Möglichkeit bleibt ihm, auch rechtlich zu denen zugehören, mit denen er im selben Land leben will: Nero wird zum Green-Card-Soldaten und zieht in die Kriegsgebiete der USA, wird zum Kämpfer für diese seltsame Freiheit, die der Westen einst versprochen hat. Kehrt er lebendig zurück, gewinnt er die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.

Der erste in den USA gedrehte Film des Exil-Iraners Rafi Pitts ist ein "eindringliches Plädoyer für die Rechte mexikanischer Immigranten. (...) Zugleich aber auch mitreißendes Kino mit großartigen Bildern." (filmstarts.de)