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Verbotene Filme - Das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos
Deutschland   2014    94 min        
 

 
Standort  Doku - Film & Kino
  
Genre  Dokumentation
Stichwort  Propaganda   Kino   zeithistorisch   Nationalsozialismus   Antisemitismus
Sprachen  Deutsch   
Untertitel  Englisch   
  
Regie Felix Moeller  
Drehbuch Felix Moeller  
Kamera Isabelle Casez   Ludolph Weyer   Aline László  
Musik Björn Wiese  
Produzent Felix Moeller   Amelie Latscha  
Auftritt Oskar Roehler   Margarethe von Trotta   Götz Aly   Rainer Rother   Moshe Zimmermann  
 

Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland 1200 Spielfilme hergestellt, 300 Filme wurden nach dem Krieg von den Alliierten verboten. Über 40 NS-Filme sind bis heute nur unter Auflagen zugänglich, sie werden als "Vorbehaltsfilme" bezeichnet. Der Umgang mit ihnen ist schwierig: Bewahren oder entsorgen, freigeben oder verbieten? Die Dokumentation macht sich auf die Suche nach dem Mythos dieser Filme, ihrem Publikum und ihrer Wirkung heute – eine Reise zur dunklen Seite des Kinos. Regisseur Felix Moeller, dessen Familienporträt "Harlan - Im Schatten von Jud Süß" bereits das komplexe Nachwirken des NS-Filmerbes beleuchtete, zeigt, wie die "Vorbehaltsfilme" auf ein heutiges Publikum treffen und wie sie diskutiert werden. Über den "Sprengstoff" der Propagandafilme und ihre Idee eines angemessenen Umgangs damit geben zudem Oskar Roehler, Moshe Zimmermann, Rainer Rother, Margarethe von Trotta, Jörg Jannings, Sonja M. Schultz, Götz Aly, Aussteiger aus der Neonazi-Szene und Überlebende der Shoah Auskunft.