F i l m g a l e r i e
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The Act of Killing
Großbritannien   Dänemark   Indonesien   2012    115 min        
 

 
Standort  Doku - Politik & Zeitgeschichte
  
Genre  Dokumentation   Politik   World Cinema
Stichwort  zeithistorisch   MOVE IT! Festival   Völkermord
Awards  Europ. Filmpreis: Bester Dokumentarfilm für Joshua Oppenheimer
Berlinale: Panorama Publikumspreis für Joshua Oppenheimer
Sprachen  Mehrsprachig   
Untertitel  Deutsch   Englisch   
  
Regie Joshua Oppenheimer  
Drehbuch Joshua Oppenheimer  
Kamera Lars Skree  
Musik Karsten Fundal  
Produzent Werner Herzog   Joshua Oppenheimer   Signe Byrge Sørensen  

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Nach dem Militärputsch in Indonesien Mitte der 60er Jahre erklärte General Suharto alle Kommunisten zu Verbrechern, und initiierte so die „Saison der Hackmesser“. Unzählige staatlich sanktionierte Todestrupps zogen los und folterten, ersäuften und verbrannten jeden, der im Verdacht stand, Mitglied oder Sympathisant der KPI zu sein; bis zu einer Million Menschen wurden so ermordet. Noch immer sehen sich diese Männer als Helden, und so fällt es ihnen nicht schwer, der Idee von Regisseur Oppenheimer zu folgen und ihr blutiges Handwerk detailliert nachzuspielen. Straffrei seit 50 Jahren, schlüpfen sie in Fantasieuniformen oder schillernde Gangster-Anzüge und erzählen von der guten alten Zeit. Über ihre Kommentare der Inszenierung, den improvisierten Rollentausch beim Tötungsakt oder die familiäre Konfrontation gelingt dem Regisseur ein ebenso faszinierendes wie zutiefst verstörendes Porträt der Banalität des Bösen.

"Einer der kraftvollsten, surrealsten und erschreckendsten Filme seit einem Jahrzehnt" (Werner Herzog)